Dr. med. P. Schwabe – Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Sehr geehrte Frau Bleile,

ich möchte auf diesem Weg, nach fast einem Jahr Ihrer Therapie berichten.

Wie Sie sich vielleicht noch erinnern können kam meine Frau vor einem Jahr in Ihre Behandlung. Bei ihr bestand eine anhaltende ekzematöse chronifizierende Hauterkrankung, welches die Handflächen betraf. Drei Jahre bei Fachkollegen ergaben keinen durchgreifenden Heilungserfolg.

Nach Ihrer Behandlung bemerkte Sie eine plötzliche Besserung, nach ca. 4-6 Wochen waren alle Symptome verschwunden und sind bis zum heutigen Tag nicht mehr nachweisbar.

Eine äußere Ursache, wie z.B. Kontaktallergie konnte ausgeschlossen werden. Veränderung sonstiger Lebensweise oder Vermeidung bestimmter Stoffe fand nicht statt.

Aus meiner bescheidenen Sicht habe ich das Auftreten der Hautveränderungen als mögliche psychosomatischen Ausdruck höherer Belastung, die bis heute geblieben ist, verstanden.

Als Neurologe und Psychotherapeut sind mir Erkrankungen dieser Art sehr geläufig. Aus neurophysiologischen Überlegungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen wissen wir, dass das neuronale Netz im menschlichen Körper nicht nur für unsere geistigen und körperlichen bewussten Aktivitäten sondern auch losgelost von bewussten Prozessen in vielfältiger Weise wirkt. Die betrifft das bekannte vegetative System, welches auf äußere und innere Beanspruchung in zahlreichen Funktionen wie Herz und Kreislauf aber auch z.B. auf hormonelle Regelkreise wirkt. Wir wissen heute, dass durch Stimulation und Blockade solcher Regelkreise Effekte in unterschiedlichster Art entstehen. So gehört heute die Behandlung von chronischen Schmerzpatienten in die Hand von Therapeuten, die nicht nur ein klinisches Wissen über organische Erkrankungen verfügen sondern auch physikalische, psychotherapeutische und pharmakologische Kenntnisse und Fähigkeiten haben.
Als Beispiel sei die Stosswellentherapie, Bestrahlungstherapie mit unterschiedlichsten Wellen in der Schmerztherapie genannt, die immer wieder in der Praxis erfolgreich angewendet werden, von der Schulmedizin z.T. misstrauisch betrachtet werden, da sie experimentell entweder gar nicht ausreichend erfasst oder auch zu experimentellen Problemen führen. Gleiches gilt für manualtherapeutischen Behandlungsmethoden, die im richtigen Fall, korrekt angewendet zu Schmerzreduktion oder Funktionsverbesserung führt, da auch hier im Sinne von Impulsgleichrichtung oder- Balance gearbeitet wird.

Das neuronale Netz kann man als System verstehen, in dem die Nervenzellen miteinander kommunizieren und welches durch äußere oder innere Einflüsse gestört wird.

Ich habe mich mit vielen Kollegen aus der Schulmedizin, ob Orthopäde oder Neurologe über dieses Thema unterhalten. Einige erzählen hinter vorgehaltener Hand, dass sie selbst Heilerfahrungen gemacht oder sogar gewisse Techniken- häufig z.B.Neuronaltherapie oder Akupunktur anwenden.

Sie sehen, dass Ihre Tätigkeit durchaus auch von seriösen medizinischen Kollegen akzeptiert wird.

Sie sind jedoch nicht meine erste Erfahrung in diesem Bereich. Schon als Student habe ich einen polnischen geistlichen gekannt, der gleichartige Fähigkeiten hat, die ich persönlich erfahren habe.

Ich bin der Überzeugung, dass Sie auf Grund Ihrer Fähigkeit und Gabe dieses neuronale Netz positiv beeinflussen können. Auch der Glaube setzt in unserem Gehirn Mechanismen in Gang, die sich auf dieses Netz auswirkt. Dies kennen wir aus der Neuropsychologie.

Warum bestimmte Menschen diese Fähigkeit haben ist nicht eindeutig geklärt. Diskutiert werden u.a. eine andersartige Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten (Eisen und Eisenverbindungen, wie im Blut). Bekannt ist auch physikalisch, dass das Körperwasser eine Rolle spielt, welches z.B. bei Erkrankungen ein anderes Kristalisationsverhalten zeigt, sodass man von gutem und schlechtem Wasser spricht. Dies wird u.a. genutzt für Trinkheilkuren.

Sie sehen, die Wissenschaft und hier besonders die Medizin ist nicht so eingeschränkt- Schulmedizin-, wie es viele glauben.

Je erfahrener wir in unserem Beruf werden, um so eher erkennen wir auch unsere Grenzen und schauen zu neuen Ufern.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.med.P. Schwabe