Frau Schuster schreibt

Hallo Frau Bleile,

Mir geht es nach wie vor einfach hervorragend, dank Ihrer Hilfe.

Also, meine Krankheit wurde festgestellt im Dezember 1983. Da kam ich in das Bezirkskrankenhaus in Günzburg und musste dort 13 Monate lang bleiben.
Bis ca. 1995 wurde ich dort in unregelmäßigen Abständen behandelt. Es war ein ewiges Auf und Ab. Die vielen Medikamente, die ich dort bekam, machten mich ziemlich fertig. In der Zeit im Bezirkskrankenhaus habe ich sehr stark an Gewicht zugenommen. Ich ging mit 70 kg rein und kam mit 100 kg raus. Was mich auch bis heute sehr belastet.
Man nimmt einfach sehr stark zu durch die Einnahme von Psychopharmaka.
Dann wurde ich entlassen, wobei es mir immer noch nicht gut ging.

Ich war dann ab sofort bei vielen verschiedenen Psychiatern in Behandlung. Auch stationär war ich einige Male in der psychiatrischen Abteilung des Memminger Krankenhauses. Habe schon fast sämtliche Antidepressiva genommen, die es auf dem Markt gab.

Meine Krankheit überstand ich nur mit der Hilfe meines Ehemannes, der immer zu mir hielt und hält. Ohne ihn wäre ich schon lange nicht mehr am Leben.

Durch Sie und Ihre heilenden Hände, habe ich wieder zum Glauben zurückgefunden und auch die Hoffnung, daß meine Krankheit nie wieder kommt, oder nicht mehr so lange und so stark wie bisher.

Ich habe jedes Jahr 6 bis 9 Monate Depressionen. Es ist sehr schwer mit dieser Krankheit zu Leben.

Aber mein Mann und ich machen das Beste daraus. Wir genießen die „guten Tage“.
Im Lauf der Jahre wurden meine Angstzustände immer schlimmer, so daß ich während der Depression nicht mal mehr unsere Wohnung verlassen konnte.
Mir ging es 2006 gerade mal ein Vierteljahr gut, danach ging’s mir 10 Wochen so schlecht wie noch nie zuvor. Ich mußte meinen Mann jede Nacht aus dem Schlaf reißen, weil ich es alleine nicht mehr aushalten konnte.

Als letzte Hoffnung nahmen wir Kontakt zu Ihnen auf.

Vor dem 1. vereinbarten Termin am Montag, den 18.09.2006 hatte ich keine Freude mehr am Leben, musste noch auf der Fahrt zu Ihnen weinen und konnte mir nicht vorstellen, dass es mir jemals wieder gut gehen könnte.
Bereits vor dem 5. Termin am Mittwoch, dem 20.09.2006 ging’s mir soweit gut, daß ich nach langer Zeit im Auto mal wieder Musik hören konnte und mit meinem Mann zum Frühstück in eine Gaststätte in Wilpoldsried gehen konnte.

Das hab ich Alles Ihnen, Frau Bleile zu Verdanken.
Sie haben mir, mit Ihren heilenden Händen durch Gottes Hilfe, meine Freude am Leben wiedergegeben.

Liebe Grüße aus Köln
senden Ihnen
Marlene Schuster